Bautzen hat ein Problem!

Verfolgte man in letzter Zeit die Sorgen der Bürger*innen in der lokalen Presse, so entsteht der Eindruck, dass dieses vor allem politisch motivierte Sprühereien von Rechts und Links sind, die mal mit mehr, meist jedoch mit weniger Kreativität, von der „anderen Seite“ beantwortet werden.

Aus diesem Grund starteten wir das Projekt „Street-Kotze“, um zu dokumentieren und vielleicht auch dazu beizutragen, dass in der Stadt bald wieder bunte, saubere Wände zu finden sind und keine einfarbige – meist (so zumindest unsere erste Analyse) von rechts begonnene – Kommunikation auf privatem Eigentum.

Der Name „Street-Kotze“ orientiert sich dabei an der englischen Bezeichnung „Street-Art“, die für Kunst im öffentlichen Raum steht. „Street-Kotze“ steht dagegen für plumpe, einseitige und vor allem schlecht gemachte politische Hetze auf Wänden. 

Legende:
 Erst Rechts, dann Links
 Nur Rechts
 Erst Links, dann Rechts
 Nur Links
 Nicht eindeutig zuweisbar

Unserer Meinung nach, sind nicht nur die gesprühten Parolen auf den Hauswänden das Problem der Stadt, sondern das dahintersteckende Gedankengut. Damit sich der Diskurs in der Stadt weg von den „Sprühereien“ hin zu einem solchen über das Problem vor allem mit den rechten Strukturen bewegt, wollen wir Wände in Originalfarbe!

Jede Stelle, an der derzeit noch „Street-Kotze“ zu finden ist und sich in den nächsten Wochen in ihre bunte Ursprungsfarbe verwandelt, werden wir von der Karte löschen und das bringt uns einem Diskurs über die wirklichen Probleme ein Stück näher.

Unser Ziel ist es, dass diese Karte irgendwann leer ist und das Projekt „Street-Kotze“ damit der Vergangenheit angehört!

Jede*r Hauseigentümer*in kann sich an dem Projekt beteiligen, indem er seine Fassade streicht.

Dafür winkt ein kleines Dankeschön!

Alle Bautzener*innen können sich beteiligen, indem neue oder verschwundene „Street-Kotze“ gemeldet wird.

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